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Tätigkeitsfelder Strafrecht

Sexualstrafrecht

Folgen einer Verurteilung bei einem Sexualdelikt

In kaum einem Teilgebiet des Strafrechts sind die Konsequenzen bei einem Strafverfahren und erst Recht bei einer Verurteilung so weitreichend wie im Sexualstrafrecht. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die schwerwiegendsten Folgen bei einer Verurteilung:

  • Je nach Delikt (siehe oben) drohen langjährige, nicht mehr bewährungsfähige Freiheitsstrafen. Nur bei geringeren Verstößen ist noch eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wird, denkbar.
  • Bei besonders schweren Taten und Wiederholungsgefahr droht nach der Freiheitsstrafe die Sicherungsverwahrung. Im Schlimmsten Fall führt diese zu einem lebenslangen Freiheitsentzug.
  • In der Justizvollzugsanstalt ist der Häftling kaum in der Lage den Verurteilungsgrund geheim zu halten. Sexualstraftäter, vor allem im Kontext von Kindesmissbrauch, stehen in der „Knasthierachie“ ganz unten, was auch eine kurze Haft unerträglich machen kann.
  • Häufig geht mit der Verurteilung – auch bei einer Bewährungsstrafe – eine Kündigung des Arbeitsplatzes einher.
  • Familie und Freunde wenden sich häufig allein bei Bekanntwerden des Vorwurfs – egal ob schuldig oder unschuldig – ab. Die gesamte bürgerliche Existenz kann zu Grunde gehen. Die Trennung des Partners ist oftmals eine Folge.
  • Sie haben hohe Schmerzensgeldforderungen zu erwarten. Auch Heilbehandlungskosten für jahrelange Therapien müssen Sie unter Umständen bezahlen.

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