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Tätigkeitsfelder Strafrecht

Sexualstrafrecht

Rechtsanwalt Dr. Hennig – Strafverteidiger für Sexualstrafsachen

Das Sexualstrafrecht gehört zu den wichtigsten Gebieten meiner Tätigkeit als Strafverteidiger. Ich verteidige Sie in Sexualstrafsachen in Hamburg, Lüneburg und bundesweit und bin vor jedem deutschen Amtsgericht, Landgericht, Oberlandesgericht und auch vor dem Bundesgerichtshof in Strafsachen zugelassener Rechtsanwalt.

Wenn Sie einer Sexualstraftat beschuldigt werden, steht in aller Regel Ihre gesamte bürgerliche Existenz auf dem Spiel. Fast alle Tatbestände in diesem Bereich sehen langjährige Haftstrafen, teilweise eine lebenslange Freiheitsstrafe vor.

Sexualstrafverfahren sind für Beschuldigte – egal ob schuldig oder unschuldig – extrem belastend. Häufig ist allein der Vorwurf für Betroffene peinlich und unangenehm.

Mit mir können Sie über alles sprechen. Verschwiegenheit ist für mich gerade in Sexualstrafsachen oberste Maxime. Ich werde Sie nicht verurteilen und Sie absolut parteiisch vertreten. Jede Chance auf eine Einstellung oder einen Freispruch werden wir nutzen, wenn Sie Beschuldigter in einem Sexualstrafverfahren sind. Egal ob schuldig oder unschuldig. Dazu bin ich Ihnen berufsrechtlich, aber zudem nach meiner Auffassung von Strafverteidigung auch moralisch verpflichtet.

Gute Strafverteidigung bedeutet Kampf um die Rechte des Beschuldigten mit allen Mitteln der Strafprozessordnung. Dies gilt auch und gerade im Sexualstrafrecht.

Zu den Sexualstraftaten gehören unter anderem sexuelle Nötigung und Vergewaltigung, sexueller Missbrauch, Besitz kinderpornographischer Bilder und Exhibitionismus, Ausbeutung von Prostituierten und Menschenhandel.

Nachfolgend möchte ich Ihnen wichtige Informationen zum Sexualstrafrecht an die Hand geben:

 

Der Zeugenbeweis im Sexualstrafrecht

Häufig gibt es bei einem Sexualstrafverfahren nur ein Beweismittel und das ist der Hauptbelastungszeuge, in aller Regel die Hauptbelastungszeugin, das Opfer oder vermeintliche Opfer der Tat. Gelegentlich gibt es Gutachten zu Spermaspuren, die aber nur den Geschlechtsverkehr belegen können, nicht die Unfreiwilligkeit.

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Was tun beim Vorwurf einer Sexualstraftat?

Auf gar keinen Fall sollten Sie beim Vorwurf einer Sexualstraftat einer polizeilichen Vorladung Folge leisten. Durch Angaben im Rahmen einer polizeilichen Vernehmung ist Ihre Aussage – möglicherweise verzerrt – in der Akte und das Gericht kann diese durch Vernehmung des vernehmenden Beamten würdigen, selbst wenn Sie in der Hauptverhandlung schweigen.

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Chancen der Strafverteidigung im Sexualstrafrecht

Wie dargestellt hängt im Sexualstrafrecht in der Regel alles an der Aussage des Hauptbelastungszeugen/ der Hauptbelastungszeugin.
Aussagepsychologie ist im Sexualstrafrecht entscheidend
Es sind tiefergehende Kenntnisse der Aussagepsychologie und der umfangreichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur Aussagewürdigung von Belastungszeugen im Sexualstrafrecht erforderlich, um Schwachpunkte in der Aussage adäquat gegenüber Gericht und Staatsanwaltschaft geltend zu machen.

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Expertise in Sexualstrafsachen

Rechtsanwalt und Strafverteidiger Dr. Hennig ist insbesondere im Sexualstrafrecht tätig und hat bereits zahlreiche Verfahren erfolgreich bearbeitet. In vielen Fällen konnten durch umfangreiche schriftliche Anträge bereits die Einstellung im Ermittlungsverfahren erreicht werden. Auch hat Dr. Hennig Erfahrung mit der Revision in Sexualstrafsachen. Vertiefte Kenntnisse der Aussagepsychologie kann Dr. Hennig, der seit vielen Jahren Dozent für Straf- und Strafprozessrecht ist, vorweisen.

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Sexuelle Nötigung und Vergewaltigung

§ 177 StGB regelt die sexuelle Nötigung und die Vergewaltigung. Diese Tatbestände schützen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Die sexuelle Nötigung sieht eine Freiheitsstrafe von einem bis zu fünfzehn Jahren vor. Bei einer Vergewaltigung beträgt die Mindeststrafe sogar zwei Jahre. Wird bei der Tat eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug mitgeführt, beträgt die Mindeststrafe schon drei Jahre, so dass eine Bewährung ausgeschlossen ist. Bei Verwendung solcher Gegenstände liegt der Strafrahmen zwischen fünf und fünfzehn Jahren, § 177 Abs. 3 StGB.

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Exhibitionismus

Der Tatbestand der exhibitionistischen Handlungen gemäß § 183 StGB kann (erstaunlicherweise) nur durch einen Mann verwirklicht werden. Es droht bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe.

Ein solcher Vorwurf muss Ihnen vor mir nicht peinlich sein. Ich stehe Ihnen vorurteilsfrei als Strafverteidiger zur Seite und wir versuchen gemeinsam das bestmögliche Ergebnis, idealerweise eine Einstellung im Ermittlungsverfahren, zu erreichen.

Sexueller Missbrauch

§ 174 StGB regelt den sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen. Wer an einer Person unter sechzehn Jahren, die ihm zur Erziehung oder zur Ausbildung anvertraut ist, sexuelle Handlungen vornimmt oder an sich vornehmen lässt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Bei leiblichen oder angenommenen Kindern geht die Altersgrenze bis achtzehn Jahre. Dieser Tatbestand greift auch bei einvernehmlichen sexuellen Handlungen.

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Erwerb, Verbreitung und Besitz von Kinderpornographie

§ 184b StGB stellt den Erwerb, die Verbreitung und den Besitz von kinderpornographischen Schriften unter Strafe. Unter Schriften sind gemäß § 11 Abs. 3 StGB auch Bilder, die den Hauptanwendungsfall ausmachen, zu verstehen. Es droht eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren. Bei Gewerbsmäßigkeit gemäß § 184b StGB kann eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren verhängt werden. In der Praxis werden auch bei geständigen Ersttätern zunehmend empfindliche Haftstrafen verhängt.

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Weitere Sexualstraftaten

Weitere praxisrelevante Tatbestände, die vor allem mit Zuhälterei und Prostitution in Verbindung stehen, sind Folgende:

  • § 180 StGB Förderung sexuelle Handlungen Minderjähriger (Strafandrohung: Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren)
  • § 180 a StGB Ausbeutung von Prostituierten (Strafandrohung: Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren)

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Folgen einer Verurteilung bei einem Sexualdelikt

In kaum einem Teilgebiet des Strafrechts sind die Konsequenzen bei einem Strafverfahren und erst Recht bei einer Verurteilung so weitreichend wie im Sexualstrafrecht. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die schwerwiegendsten Folgen bei einer Verurteilung:

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Strafanzeige, Nebenklage: Sie sind Opfer einer Sexualstraftat?

In kaum einem Teilgebiet des Strafrechts sind die Konsequenzen bei einem Strafverfahren und erst Recht bei einer Verurteilung so weitreichend wie im Sexualstrafrecht. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die schwerwiegendsten Folgen bei einer Verurteilung:

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