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Tätigkeitsfelder Strafrecht

Jugendstrafrecht

Rechtsanwalt Dr. Hennig – Ihr engagierter Strafverteidiger im Jugendstrafrecht

Das Jugendstrafrecht unterscheidet sich grundlegend vom Erwachsenenstrafrecht. Im Vordergrund soll der Erziehungsgedanke stehen. Dies heißt aber nicht, dass nicht auch im Jugendstrafrecht empfindliche Sanktionen, unter bestimmten Voraussetzungen womöglich gar ein langjähriger Freiheitsentzug drohen. Sollten Sie als Jugendlicher einer „kleinen oder großen“ Straftat beschuldigt werden oder Sie als Eltern einen fachkundigen und engagierten Strafverteidiger in Jugendstrafsachen für Ihren Sprössling benötigen, gebe ich Ihnen gerne eine unverbindliche Ersteinschätzung und schildere Ihnen meinen Ansatz im Jugendstrafrecht. Anschließend entscheiden Sie, ob ich Sie bzw. Ihren Sohn/Ihre Tochter im Strafverfahren vertreten soll.

Nachfolgend möchte ich Sie über die Besonderheiten des Jugendstrafrechts informieren:

Wann findet Jugendstrafrecht Anwendung?

Das Jungendgerichtsgesetz (JGG) findet bei Jugendlichen (14 bis 17 Jahre) Anwendung, sowie unter bestimmten Voraussetzungen bei Heranwachsenden (18 bis 20 Jahre). Entscheidend ist dabei das Alter im Zeitpunkt der Tat. Wann das Verfahren eingeleitet wird spielt keine Rolle. Daher können auch Erwachsene einem Jugendstrafverfahren ausgesetzt sein.

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Wann kommt es zur Jugendstrafe?

Die Jugendstrafe ist die härteste Sanktion im Jugendstrafrecht. Gemäß § 17 Abs. 2 JGG wird sie verhängt, wenn entweder sogenannte „schädliche Neigungen“ vorliegen oder die Schwere der Schuld der konkreten Tat festgestellt wird, so dass andere Sanktionen des Jugendstrafrechts nicht ausreichen.

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Gibt es im Jugendstrafrecht Bewährung?

Mit entsprechender Begründung kann auch im Jugendstrafecht die Aussetzung einer Strafe zur Bewährung erreicht werden (§ 21 JGG).

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Welche Sanktionen gibt es sonst noch im Jugendstrafrecht?

Bei Jugendlichen und Heranwachsenden sieht das JGG eine breite Spanne von Sanktionen vor, die dem Erziehungsgedanken Rechnung tragen sollen. Insbesondere kommt die Erteilung von Weisungen als Erziehungsmaßregel gemäß § 10 JGG in Betracht. Vom Besinnungsaufsatz über die Teilnahme an Anti-Aggressions-Trainings, bis hin zu Arbeitsstunden, das Wohnen in einem Heim oder einem Täter-Opfer-Ausgleich ist vieles denkbar.

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Einstellungsmöglichkeiten im Jugendstrafrecht

Auch im Jugendstrafrecht kann bereits im Ermittlungsverfahren durch einen entsprechend versierten Strafverteidiger auf eine Einstellung im Ermittlungsverfahren hingewirkt werden. Eine Einstellung nach § 45 JGG i.V.m. § 153 StPO kann etwa dann Aussicht auf Erfolg haben, wenn die Verteidigung schriftlich die Geringfügigkeit des begangenen Unrechts darlegt.

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Braucht man im Jugendstrafrecht einen Strafverteidiger?

Wie oben erklärt kann auch im Jugendstrafrecht ein langjähriger Freiheitsentzug drohen. Schon deshalb ist eine angemessen Verteidigung unverzichtbar. Wenn schon beim Erwachsenen, der in der Regel wehrhafter und überlegter handelt, stets ein Strafverteidiger erforderlich ist, um angemessen die Beschuldigtenrechte zu wahren, dann gilt dies erst recht bei einem Jugendlichen oder Heranwachsenden.

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Auf die richtige Bahn zurück bringen

Wenn mich ein Jugendlicher oder Heranwachsender mandatiert, bei dem die Beweislage so gestaltet ist, dass eine Freispruchverteidigung keine Aussicht auf Erfolg hat, gilt es für eine Sanktion einzutreten, die dem Jugendlichen alle Zukunftsperspektiven offen hält.

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