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Tätigkeitsfelder Strafrecht

Internetstrafrecht

Welche Straftaten fallen unter das Internetstrafrecht?

Der erste große Block des Internetstrafrechts umfasst Bestellungen im Internet, bei denen die zu erbringende Leistung oder Zahlung nicht erbracht wird. Auch können Darlehensverträge online geschlossen werden. Sind die Angaben zu den Vermögensverhältnissen falsch und kann die Rückzahlung nicht erbracht werden, kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Betrug (§ 263 StGB) oder ein Computerbetrug (§ 263a StGB) vorliegen. Zudem kann es zu einem Missbrauch bei Online-Kreditkartenzahlungen kommen. Hier kommt je nach Einzelfall ein Betrug, Computerbetrug oder Missbrauch von Scheck und Zahlungskarten (§ 266b StGB) in Betracht. Bei allen Delikten kann eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe drohen. Auch sind Datendelikte wie § 202a und 303a StGB denkbar.

Eine zweite Säule des Internetstrafrechts ist das sogenannte Cybermobbing, das vor allem in sozialen Netzwerken wie Facebook eine große Rolle in der Praxis spielt. Hier sind sämtliche Beleidigungsdelikte also die §§ 185 ff. StGB anwendbar. Auch kann es zu einer Bedrohung (§241 StGB) oder einer Nötigung (§ 240 StGB) kommen.

Schließlich ist wird der Tatbestand des Besitzes, Erwerbs und der Verbreitung kinderpornographischer Schriften nach § 184b StGB in der Praxis nahezu ausschließlich im bzw. über das Internet verwirklicht.

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