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Strafrecht

Ablauf des Strafverfahrens

Berufung

Mit der Hauptverhandlung ist auch im Falle der Verurteilung das Verfahren noch lange nicht abgeschlossen. Jedes amtsgerichtliche Urteil ist grds. mit der Berufung anfechtbar, § 312 StPO. Urteile des Landgerichts sind hingegen nicht mit der Berufung angreifbar. Hier ist einzig die Revision zulässiges Rechtsmittel. Die Berufung ermöglicht dem Beschuldigten und seiner Verteidigung das Vorlegen neuer Beweise. Dieses Recht steht ebenfalls der Staatsanwaltschaft zu. Durch diese zweite Tatsacheninstanz können veränderte Umstände die erstinstanzliche Entscheidung des Gerichts von Grund auf verändern. Der Angeklagte muss gem. § 331 StPO nicht mit einer Verschärfung des Urteils rechnen, wenn durch ihn oder seinen Rechtsbeistand das Berufungsverfahren beantragt wurde und die Staatsanwaltschaft nicht ebenfalls in Berufung geht. Somit bietet die Berufungsinstanz bei fristgerechter Einlegung durch den Strafverteidiger eine wichtige Möglichkeit, das Urteil zu Gunsten des Angeklagten noch positiv abzuändern.

Auch wenn Sie am Amtsgericht bisher unverteidigt oder anderweitig verteidigt gewesen sind, können Sie mich gerne auch gezielt für die Berufung mandatieren. Nach Durchsicht des erstinstanzlichen Urteils, was kurzfristig ermöglich ist, stehe ich Ihnen für eine unverbindliche Erstberatung zur Frage, ob eine Berufung sinnvoll ist, zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns jedoch gerade im Fall der Berufung schnellstmöglich, damit diese fristgerecht eingelegt werden kann.

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