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Erste Instanz im Treckerfahren abgeschlossen: Dr. Hennig hat Tötungsvorsatz gegen die Forderungen der Staatsanwaltschaft Kiel wegverteidigt

Das bundesweit Aufsehen erregende Verfahren gegen einen Biobauern aus Schleswig-Holstein ist in der ersten Instanz abgeschlossen. Der Landwirt hatte seine Rinder vor Ohrmarken bewahren wollen und hatte in diesem Zusammenhang bei einer behördlich angeordneten Ersatzvornahme eine Vielzahl von Polizeifahrzeugen zerstört. Die achte große Strafkammer am Landgericht Kiel (Schwurgericht) ging von seiner Schuldunfähigkeit aus und ordnete die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

Die Staatsanwaltschaft Kiel, die auch die Annahme der Schuldunfähigkeit zu Grunde legte, behauptete bis zuletzt, es läge auf tatbestandlicher Ebene ein versuchter Totschlag vor. Verteidiger Dr. Hennig stellte dies von Beginn an in Abrede, stellte Anträge und begründete ausführlich, weshalb ein Tötungsvorsatz fernliegend ist. Die Kammer folgte der Argumentation und verneinte den Tatentschluss zur Tötung eines anderen Menschen. Entgegen der Verteidigung hielt die Kammer eine Unterbringung dennoch für notwendig. Beide Verteidiger legten gegen das Urteil Revision ein, die nun am Bundesgerichtshof anhängig ist.