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Auftakt zum ersten strafrechtlichen Referendarsalon 2017 bei H/T mit Strafverteidiger Dr. Hennig

Trotz „reduzierter Besetzung“ der aktuellen H/T-Referendare wegen zweier krankheitsbedingter Ausfälle war der erste strafrechtliche Salon zum Leitthema „Verteidigungsstrategien bei unübersichtlichen Gewaltgeschehen“ ein voller Erfolg.

Alle Referendare haben einen von ihnen bearbeiten Fall einschließlich der Verteidigungsstrategie vorgestellt; zudem wurde eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofes zu § 231 StGB (Beteiligung an einer Schlägerei) vorgestellt, die in zahlreichen Fallgestaltungen von großem Wert für die Verteidigungsarbeit sein dürfte.

In allen vorgestellten Fallakten konnte – trotz teils schwieriger Aktenlage – durch umfangreiche, schriftliche Anträge die Einstellung des Verfahrens mangels Tatverdacht durchgesetzt werden, so dass den Mandanten auch dank der großartigen Unterstützung des Referendarteams eine Hauptverhandlung erspart blieb. Bei geistigen Getränken wurden die verschiedenen Argumentationsmuster diskutiert. Klar wurde: jeder Fall ist anders und muss individuell verteidigt werden. Bestimmte Instrumente der Argumentation – Stichwort Nullhypothese bei Aussage gegen Aussage-Situationen – lassen sich aber immer wieder gewinnbringend für den Mandanten einbringen.

Strafverteidiger und Ausbilder Dr. Hennig berichtete über einen Schwurgerichtsprozess und seine dortige erfolgreiche Verteidigung gegen die Anklage, die Tötungsvorsatz behauptete. Zudem berichtete er von einer mehrere Hauptverhandlungstage umfassenden, erfolgreichen Freispruchverteidigung gegen den Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung.

Der strafrechtliche Referendarsalon wird fortgesetzt. Bei den nächsten Terminen wird es um die Leitthemen Verteidigungsstrategien im Wirtschafts- und Medizinstrafrecht sowie Sexual-und Drogenstrafrecht gehen.

 

Ein Beitrag von Alexander Schlüter