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Prüfungsanfechtung

Dr. Hennig & Thum Rechtsanwälte

Ihre Kanzlei für Prüfungsanfechtung
im ersten und zweiten juristischem Staatsexamen

Dr. Hennig & Thum Rechtsanwälte

Ihre Kanzlei für Prüfungsanfechtung
im ersten und zweiten juristischem Staatsexamen

Die Prüfungsanfechtung, insbesondere die Anfechtung von Klausurergebnissen im ersten und zweiten juristischen Staatsexamen, gehört zu den Kernkompetenzen unserer Kanzlei. Vielfach denken Studenten und Referendare, dass man sich nicht gegen eine ungerechte Notenvergabe wehren könne. Dies ist mitnichten der Fall. In zahlreichen Fällen ist eine Prüfungsanfechtung erfolgreich und führt zur nachträglichen Aufwertung der Klausur.

Die Prüfungsanfechtung ist jedoch eine komplexe Materie, die zum einen genaue Kenntnisse des Prüfungsrechts, zum anderen aber auch des jeweiligen Rechtsgebiets der anzufechtenden Klausur erfordert. Die Kanzlei verfügt über beides. Neben der Erfahrung im Prüfungsrecht können zivilrechtliche Klausuren von Rechtsanwalt und Repetitor Thum überprüft werden, der das zivilrechtliche Dezernat leitet und als Zivilrechtsrepetitor mit dem gesamten examensrelevanten Stoff bestens vertraut ist. Strafrechtliche Klausuren werden von Rechtsanwalt und Strafrechtsrepetitor Dr. Hennig überprüft. Bei öffentlich-rechtlichen Klausuren arbeiten wir in enger Abstimmung mit unseren Repetitorenkollegen bei Alpmann Schmidt aus dem öffentlichen Recht zusammen. So ist eine optimale Vertretung bei jeder Anfechtung einer juristischen Examensklausur gewährleistet.

Da das Verfahren weitgehend schriftlich ist, ist eine bundesweite Vertretung ohne weiteres möglich.

Nachfolgend haben wir für Sie wichtige Informationen zum Prüfungsrecht zusammengestellt:

Prüfungsanfechtung Juristisches Staatsexamen – lohnt sich das?

In wohl keinem Bereich ist die Notenvergabe so entscheidend für die beruflichen Entfaltungsmöglichkeiten wie im juristischen Bereich. Für unsere Mandanten können mit der Anfechtung aller oder einzelner Examensklausuren ganz unterschiedliche Ziele verbunden sein. Ziel kann eine Aufwertung zum Bestehen des Examens sein, aber auch das Erreichen der nächsten Notengrenze – etwa die „magische“ Neun-Punkte-Hürde zum Prädikat. Nur das Prädikat eröffnet Ihnen eine gute Chance Ihre Berufswahl frei zu treffen, sei es für die Anstellung in einer bestimmten Wunschkanzlei oder aber den für Viele immer noch attraktiven Staatsdienst.

Studenten und Referendare unterliegen vielfach dem Irrglauben, man müsse die Notenvergabe widerstandslos akzeptieren. Das ist nicht so. Die Prüfer sind Menschen und machen Fehler, die häufig die Grundlage für eine erfolgreiche Prüfungsanfechtung bilden und die entscheidende Aufwertung der Klausur herbeiführen können. Die Prüfungsentscheidung ist ein Verwaltungsakt, gegen den Sie im Wege des Widerspruchsverfahrens und der Klage vorgehen können. Zudem gibt es die Besonderheit des Überdenkungsverfahrens, eine Chance, die sonst im Verwaltungsverfahren nicht besteht.

Wenn Sie Ihre Wunschnote nicht erreicht haben und/oder glauben ungerecht behandelt worden zu sein, scheuen Sie den Weg der Prüfungsanfechtung nicht. In vielen Fällen fehlen nur wenige Punkte, die in der Prüfungsanfechtung „rausgeholt“ werden können.

Ohne anwaltliche Beratung und Vertretung ist eine Prüfungsanfechtung in der Regel wenig erfolgsversprechend. Es sind exzellente Kenntnisse des Prüfungsrechts aber auch des jeweiligen Rechtsgebietes der anzufechtenden Klausur erforderlich.

Maßstäbe im Prüfungsrecht

Prüfungsentscheidungen sind gerichtlich nicht voll überprüfbar, da der Prüfer sogenannte prüfungsspezifische Wertungen trifft. Es gilt die Lehre vom Beurteilungsspielraum. Allerdings gibt es häufig Beurteilungsfehler. Liegt ein solcher vor ist die Prüfungsentscheidung rechtswidrig und gerichtlich angreifbar.

Bei der Prüfungsanfechtung wird jede bei uns eingereichte Klausur daher auf die folgenden Beurteilungsfehler hin überprüft:

  • Hat der Prüfer zwingendes Recht nicht angewendet?
  • Geht der Prüfer von einem falschen Sachverhalt aus?
  • Hat der Prüfer allgemeingültige Bewertungsmaßstäbe außer Acht gelassen?
  • Hat sich der Prüfer von sachfremden Erwägungen leiten lassen oder willkürlich gehandelt?

Im Rahmen der Prüfungsanfechtung prüfen wir zweistufig.

Auf einer ersten Stufe wird spezifisch prüfungsrechtlich überprüft, ob das Votum den Anforderungen der Rechtsprechung genügt. Es ist genau in den Blick zu nehmen, ob das Votum den Darstellungsanforderungen genügt, ob also beispielsweise der Prüfer den nach seiner Einschätzung bestehenden Schwierigkeitsgrad kundgetan hat, wie er Fehler gewichtet und wie er Stärken und Schwächen einer Klausur zueinander ins Verhältnis setzt. Auch wenn anders als bei den vorgenannten Beurteilungsfehlern in diesem Bereich nur eine eingeschränkte gerichtliche Kontrollmöglichkeit besteht, können sich aus den Lücken in der Darstellung des Votums Anknüpfungspunkte für eine erfolgreiche Prüfungsanfechtung ergeben.

Auf einer zweiten Stufe sind zwingend exzellente Kenntnisse des jeweiligen Rechtsgebietes der anzufechtenden Klausur erforderlich. Hier können unter anderem die oben dargelegten Beurteilungsfehler aufgespürt werden, die zu einer erfolgreichen Prüfungsanfechtung führen und voll gerichtlich geltend gemacht werden können. Rechtsanwalt und Zivilrechtsrepetitor Jan-Christian Thum überprüft für Sie die zivilrechtlichen Klausuren. Rechtsanwalt und Strafrechtsrepetitor Dr. Hennig widmet sich den Strafrechtsprüfungen. Bei öffentlich-rechtlichen Klausuren kooperieren wir in enger Abstimmung mit unseren Repetitorenkollegen bei Alpmann Schmidt aus dem öffentlichen Recht.

Expertise: Vorprüfung durch die Anwaltskanzlei Dr. Hennig & Thum

Ohne genaue Kenntnis des Prüfungsrechts, aber vor allem ohne profundes Wissen im jeweiligen Rechtsgebiet der anzufechtenden Klausur ist eine seriöse Prüfungsanfechtung nicht möglich. Die Rechtsanwälte und Repetitoren Thum und Dr. Hennig verfügen beide über ausschließlich zweistellige Prädikatsexamina in beiden juristischen Staatsprüfungen. Vor allem aber sichert die langjährige Tätigkeit als Repetitoren für Alpmann Schmidt im gesamten examensrelevanten Bereich, dass wir genau wissen worauf es im Examen und damit auch in der Prüfungsanfechtung ankommt. Durch unsere Tätigkeiten als Repetitoren sind wir zudem stets über die aktuellen Anforderungen im Examen informiert. Dieses Wissen prädestiniert uns für die Prüfungsanfechtung.

In einem unverbindlichen Erstgespräch schildern Sie uns Ihre Situation. Anschließend entscheiden Sie, ob Sie eine, mehrere oder gar alle Examensklausuren überprüft wissen wollen. Nach Übersendung der Unterlagen wird jede Klausur einer intensiven und sorgfältigen Prüfung unterzogen. Bereits nach wenigen Tagen informieren wir Sie über die Erfolgsaussichten einer Anfechtung. Dann erst entscheiden Sie, ob eine Prüfungsanfechtung durch uns erfolgen soll.

Verfahrensablauf: Überdenkungsverfahren, Widerspruch, Klage

Wenn Sie sich nach unsere Vorprüfung für eine Anfechtung entschieden haben, beginnt ein „dreistufiges“ Verfahren:

Überdenkungsverfahren:

Nach Einlegung des Widerspruchs befindet sich im Prüfungsrecht das Verfahren zunächst im verwaltungsinternen Nachkontroll- und Überdenkungsverfahren. Diese Besonderheit ist eine echte Chance. Da wie oben dargelegt bestimmte prüfungsspezifische Wertungen gerichtlich nur eingeschränkt überprüfbar sind, soll dieser Nachteil für den Prüfling durch dieses Verfahren ausgeglichen werden. Der Prüfer soll die Gelegenheit bekommen, seine Entscheidung aufgrund der Argumentation der Prüfungsanfechter zu überdenken. Hier gilt es den richtigen Ton zu treffen. Ein „Zerreißen des Votums“ ist zu diesem Zeitpunkt nicht sinnvoll. Vielmehr soll der Prüfer mit überzeugender, aber wohlwollender Argumentation von den Stärken der Klausur überzeugt werden. Die Schwächen der Arbeit müssen relativiert werden. Mit guter und erfahrener aber auch fachlich fundierter Argumentation kann hier viel erreicht werden.

Die Prüfer nehmen dann schriftlich zur vorgebrachten Argumentation Stellung. Wenn Sie von der Richtigkeit der Notenanhebung überzeugt wurden, kann das Verfahren in der Regel schon zu diesem Zeitpunkt erfolgreich abgeschlossen werden. Meist wird dann nur noch erfragt, ob sich der Widerspruch bei entsprechender Notenanhebung erledigt hat.

Widerspruch

Hat das Überdenkungsverfahren nicht den gewünschten Erfolg erbracht, kommt es zu einer Überprüfung durch das Prüfungsamt. Hier befindet sich die nächste entscheidende Weichenstellung im Verfahren. Hält das Prüfungsamt die Argumentation für begründet, werden die Klausuren durch zwei neue Prüfer neu bewertet. Dies kommt in der Praxis äußerst selten vor. In der Regel ergeht ein ablehnender Widerspruchsbescheid, womit die Voraussetzungen für eine Klage vor dem Verwaltungsgericht gegeben sind.

Klage

Die letzte Möglichkeit zur Erreichung einer Neubewertung ist die Klage vor dem Verwaltungsgericht. Hier sind die Chancen deutlich besser als beim Prüfungsamt. Nicht selten kann die Prüfungsanfechtung auf diese Weise erfolgreich abgeschlossen werden.

Kosten einer Prüfungsanfechtung

Bei uns können Sie sich auf eine von Anfang an transparente und faire Kostenvereinbarung verlassen. Wir vereinbaren ein festes Honorar pro Klausur und Verfahrensabschnitt. Sollten Sie sich nach unserer sorgfältigen und intensiven Vorprüfung zu den Erfolgsaussichten einer späteren Prüfungsanfechtung, die den Großteil der Arbeit ausmacht, für einen Widerspruch entscheiden, werden diese Kosten freilich angerechnet. Ratenzahlungen sind grundsätzlich möglich.

Gerne informieren wir Sie in einem unverbindlichen Erstgespräch.